Leuchtmittel und ihre Qualität

Während die Glühbirne einen Draht zum Glühen bringt und Licht auf diese Weise erzeugt, leuchtet in Gasentladungslampen ein ionisiertes Gas. Der bedeutende Unterschied zwischen diesen beiden Methoden liegt in der Art des entstehenden Lichtes. Gasentladungslampen erzeugen ein monochromatisches Licht. Der Farbwiedergabeindex von Gasentladungslampen liegt etwa bei 50, mit etwas technischem Aufwand können Werte bis 60 erreicht werden. Als angenehm wird solches Licht jedoch nicht empfunden.

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Farben können nicht mehr wahrgenommen werden. Dafür ist jedoch das Bild, das wir in diesem Licht von unserer Umwelt wahrnehmen außerordentlich kontrastreich. Gasentladungslampen werden aus diesem Grund für nächtliche Beleuchtungen im Straßenverkehr und auf öffentlichen Plätzen verwendet.

 

Eine völlig andere Methode, Licht zu erzeugen, hat man mit der Leuchtdiode beschritten. Im Gegensatz zu klassischen Leuchtmitteln wird bei der LED für die Lichterzeugung nichts verbrannt oder zum Glühen gebracht. Es sind Elektronenübergänge, welche das Licht erzeugen. Je nach Auswahl des Materials weist das erzeugte Licht ein entsprechendes monochromatisches Spektrum auf.

 

Der Vorteil einer solchen Technologie ist ihre Effizienz. Da bei diesem Vorgang eine nur geringe Wärme entsteht, gibt es keine größeren Verluste wie bei Glühlampen. Einziger und größter Nachteil bleibt jedoch das entstandene einfarbige Licht.

 

Um das Farbspektrum des weißen Lichts nachzubilden, greift man tief in die technische Trickkiste. Beispielsweise mischt man verschiedenfarbige LEDs, etwa Weiß und Rot. Da das Licht weißer LEDs im langwelligen Spektrum wenig zu bieten hat, verbessert man mit diesem Trick das Gesamtspektrum. Dadurch entstehen jedoch sogenannte Spitzen bei einzelnen Farben. Die Verteilung der Lichtintensität über das Farbspektrum ist nicht gleichmäßig.

 

Bei LEDs gibt es zudem noch einen weiteren beachtenswerten Punkt: Bei einer Temperaturänderung verschiebt sich das Farbspektrum einer LED. Es hängt also von den physikalischen Gegebenheiten des Ortes ab, an dem die LED leuchtet. Das geschieht in geringem Umfang, dennoch kann es bemerkt werden. Eine Beurteilung von LED-Licht kann demnach stets nur subjektiv sein.

 

Mit modernen Technologien hat sich die LED von einem kleinen Glühpunkt auf einer Leiterplatte zu einer der wirtschaftlichsten Lichtquellen gewandelt. Nicht nur Gebäude, Wohnungen und Plätze werden damit beleuchtet. Auch in manchen OP-Sälen, wo die Farbtreue über Leben und Tod entscheiden kann, wird bereits im Licht hochwertiger LED-Strahler operiert. Die Möglichkeiten der LED sind noch lange nicht ausgeschöpft. Die Zukunft wird es zeigen.

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Philip Keller

Philip Keller

Als Niederlassungsleiter in Berlin bin ich u.a. für die Entwicklung neuer Produkte und speziellen Projekten verantwortlich. Mit Erfahrungen im Industriellen Bereichen kann ich auf meine Kunden gezielt eingehen und Sie optimal beraten. Je nach Anforderung bietet unser Team genau das richtige Produkt zu den abgestimmten Menge an. Wir freuen uns über jede Empfehlung, denn das bestätigt uns, dass wir Sie stets zufrieden gestellt haben.

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