Die Anforderungen an eine Beleuchtung im Logistikbereich erscheinen im ersten Moment als nicht sehr anspruchsvoll. 100 LUX reicht laut Arbeitsstättenverordnung völlig aus und es sind meist große Flächen zu beleuchten. Das sind zunächst einfache Tatsachen. Jedoch ist es selten im Leben einfach und so kommen bei der Planung einige Fragen auf einen zu, denen man sich stellen muss um die individuell beste und nachhaltigste Lösung finden zu können.

Die erste Frage die fast immer kommt und man schon als Glaubensfrage interpretieren kann ist:

Langfeldsystem oder Strahlersystem?

Wir sagen bei Gorilla LED immer wieder das jede Beleuchtungsart ihre Daseinsberechtigung hat und keine per se zu verteufeln gilt. Jedoch sollte das nicht die erste Frage sein. Es muss die Antwort auf folgende Frage sein:

Wie, Wo und was ist das Tätigkeitsfeld?

Um das zu verdeutlichen gebe ich Ihnen ein kleines Beispiel:

Muster Logistik GmbH & Co. KG baut eine neue Halle.
Hallenmaße sind 50 Meter x 80 Meter und 12 Meter Höhe.
Es gibt jetzt zwei Varianten:

Variante 1: Muster Logistik GmbH & Co. KG kommissioniert und verdient sein Geld mit dem Transport von Medikamenten.
Variante 2: Muster Logistik GmbH & Co. KG kommissioniert und verdient sein Geld mit dem Transport von Palettengut.

Schnell wird klar, dass sich die Sehaufgaben deutlich voneinander abheben. Selbst wenn die Beleuchtungsstärke gleich bleibt, kommt es vor allem darauf an dass so wenig wie möglich Schatten geworfen werden dürfen.

 

 

Also um es auf den Punkt zu bringen:

Das Tätigkeitsfeld bestimmt neben der Beleuchtungsstärke auch die Anzahl der Lichtpunkte und dessen Raster.

Die eingehend gestellte Frage welche Beleuchtungsart erwünscht ist, ist unter dem Aspekt das man noch gar nicht das Tätigkeitsfeld kennt also völlig fehl am Platz.
Generell gilt in diesem Fall dass man mit einem Langfeldsystem am meisten Spielraum hat. Eine generelle Auswahl auf ein Langfeldsystem wäre aber auch falsch, denn in den meisten Fällen ist ein Langfeldsystem auch teurer von der Investition. Die Montage ist ebenfalls aufwendiger und produziert initial mehr Kosten. Das Thema Effizienz kommt dann noch hinzu. Durch die deutlich erhöhte Anzahl an Lichtpunkten ist der Energieverbrauch auch um mindestens 30% höher und somit sind auch die laufenden Kosten höher.

Es empfiehlt sich also IMMER ein Konzept zu erstellen bevor man eine Entscheidung treffen kann. In vielen Fällen kann man beide Beleuchtungsarten anwenden, jedoch muss aus energetischer und Budget Sicht ein guter Mittelweg gefunden werden. Wir stehen dafür bereit und freuen uns auf Ihre Anfrage.

Philip Keller

Philip Keller

Als Niederlassungsleiter in Berlin bin ich u.a. für die Entwicklung neuer Produkte und speziellen Projekten verantwortlich. Mit Erfahrungen im Industriellen Bereichen kann ich auf meine Kunden gezielt eingehen und Sie optimal beraten. Je nach Anforderung bietet unser Team genau das richtige Produkt zu den abgestimmten Menge an. Wir freuen uns über jede Empfehlung, denn das bestätigt uns, dass wir Sie stets zufrieden gestellt haben.

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